5:2 gegen Bielefeld – Werder Tabellenführer

So kann das weitergehen: Mit 5:2 schickt Bremen die Arminia nach Hause. 2 mal Klose (das erste mal bereits nach 22 Sekunden), 2 mal Klasnic und einmal Baumann machen den ersten Heimsieg und damit die erste Tabellenführung der neuen Saison perfekt. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen der HSV und die Bayern vor Aufsteiger Köln.

Einen so guten Auftakt hatte Bemen zuletzt 1993, damals wurde es am Saisonende aber leider nur der 8. Platz. Mal schauen, was die Schalker morgen so präsentieren.

Die Top Ten der Polit-Vergleiche

Ich sammle grade großartige Politikerzitate, heutiges Thema: Die Top Ten der unmöglichsten Vergleiche:

Das ist eine beliebte Methode. Das hat auch Hitler schon gemacht.

Hertha Dääubler-Gmelin über Krieg als Ablenkung von innenpolitischen Problemen, September 2001. Auch wenn sie auf der gleichen Veranstaltung versichert, sie habe “nicht die Personen Bush und Hitler miteinander verglichen, sondern die Methoden.”, folgt der Rücktritt prompt.

“Arbeit macht frei.” Das ist das, was mir bei diesem Begriff einfällt.

Ludwig Stiegler im Sommer 2005 über die Parole “Sozial ist, was Arbeit schafft”

Das ist der schlimmste Präsident seit Hermann Göring!

Helmut Kohl über Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, nach einer Bundestagssitzung im Sommer 2002. Kohl dementiert die Äußerung nicht, erklärt aber, es liege ihm fern, “ein Mitglied einer demokratischen Partei der Bundesrepublik Deutschland mit einem Mitglied einer totalitären Partei, egal ob rot oder braun, zu vergleichen.”

Er ist ein moderner kommunistischer Führer, der sich auf Öffentlichkeitsarbeit versteht. Goebbels, einer derjenigen, der für die Verbrechen der Hitlerzeit verantwortlich war, war ebenfalls ein Experte in Öffentlichkeitsarbeit.

Helmut Kohl 1986 im US Magazin Newsweek, Kohl leugnete die Äußerung, doch Newsweek legte eine Tonbandaufzeichnung vor, in der Kohl sagte: “Das ist ein moderner kommunistischer Führer, der war nie in Kalifornien, nie in Hollywood, aber der versteht etwas von PR. Der Goebbels verstand auch etwas von PR. Man muss doch die Dinge auf den Punkt bringen!”

Ich bin von mehr Leuten gewählt als Hitler.

Helmut Kohl im gleichen Interview.

Hören Sie auf damit, Menschen vorgaukeln zu wollen, das betrifft nur ein paar Reiche, so wie Herr Bsirske das gestern im Fernsehen gemacht hat, dass er anfängt Namen zu nennen, mit so einer neuen Form von Stern an der Brust, das sind die Reichen, die bezahlen sollen.

Roland Koch im hessischen Landtag über die Vermögenssteuer

Dieser Pazifismus der dreißiger Jahre hat Auschwitz erst möglich gemacht.

Heiner Geißler 1983 über die Nachrüstungsgegner

Diese Leute benehmen sich wie die schlimmsten Nazi-Typen in der Endzeit der Weimarer Republik.

Edmund Stoiber 1979 über Demonstranten, die Franz Josef Strauß mit Tomaten beworfen hatten.

Wenn wir eines vielleicht in der Vergangenheit versäumt haben, dann deutlich zu machen im Bewusstsein der Bevölkerung, dass Nationalsozialisten, Nazis waren in erster Linie auch Sozialisten, Kollektivisten.

Edmund Stoiber Ende 1979 auf dem CSU-Parteitag über die SPD, häufig zitiert als: “Nationalsozialisten waren in erster Linie Sozialisten.”

Helmut Schmidt spricht weiter von Pflichtgefühl, Berechenbarkeit, Machbarkeit, Standhaftigkeit. Das sind Sekundärtugenden. Ganz präzis gesagt: Damit kann man auch ein KZ betreiben.

Oskar Lafontaine über Helmut Schmidt, Sommer 1982 in einem Interview mit dem Stern. Lafontaine entschuldigte sich später bei Schmidt für diese Äußerung.

Laurenz Meyer hat die Mentalität eines Skinheads und nicht nur das Aussehen.

Jürgen Trittin über Laurenz Meyer, März 2001. Auf öffentlichen Druck hin entschuldigte sich Trittin halbherzig und mit spitzem Humor. Seine Entschuldigung war eine wortgetreue Kopie der Erklärung, mit der sich Meyer kurz zuvor bei Bundeskanzler Gerhard Schröder wegen des Rentenbetrug-Plakates entschuldigt hatte.

Ein Hetzer ist er. Seit Goebbels der schlimmste Hetzer in diesem Land.

Willy Brandt über Heiner Geißler, Bonner Runde 1985

… Reichsnährstandsideologie …

Edmund Stoiber über die Agrarpolitik Renate Künasts