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	<title>Welt Weit Wickert &#187; Politikwissenschaft</title>
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	<description>Anmerkungen über das Leben, das Universum und den ganzen Rest</description>
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		<title>Paul Cammack: Governing Global Capitalism</title>
		<link>http://www.christoph-wickert.de/blog/2003/07/14/paul-cammack-governing-global-capitalism/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Jul 2003 23:44:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politikwissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Indem er Marx' klassischen Historischen Materialismus als Ausgangspunkt seiner Analyse des Handelns von Weltbank und IWF nutzt, beweist Cammack, dass Marx' Konzepte geschichtlich nicht &#252;berholt sind. Obwohl Cammacks &#220;bertragung des Histomat im grossen und ganzen gegl&#252;ckt scheint, ist mir seine Interpretation an einigen Punkten willk&#252;rlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Essay zum Hauptseminar</p>
<p>&#8220;<a title="Internationaler W&#228;hrungsfond - Seminarhompage" href="http://e-education.uni-muenster.de/lehre/iwf/">Internationaler W&#228;hrungsfond und Reform der Internationalen Fianazarchitektur</a>&#8221;</p>
<p>Sommersemester 2003, Sitzung vom 15.07.03)</p>
<p>Indem er Marx&#8217; klassischen Historischen Materialismus als Ausgangspunkt seiner Analyse des Handelns von Weltbank und IWF nutzt, beweist Cammack, dass Marx&#8217; Konzepte geschichtlich nicht &#252;berholt sind.<br />
Hinter den &#8216;makro&#246;konisch klingenden&#8217; Regeln, die der IWF aufstellt, stecken oftmals handfeste Interessen. Auch zwischen den proklamierten Zielen (wie Armutsbek&#228;mpfung) und den Auswirkungen der Programme (zunehmende Proletarisierung), gibt es gewaltige Differenzen.<br />
Obwohl Cammacks &#220;bertragung des Histomat im grossen und ganzen gegl&#252;ckt scheint, ist mir seine Interpretation an einigen Punkten willk&#252;rlich. Den Begriff des Klassenkampfes verwendet er meiner Meinung mi&#223;br&#228;uchlich. Abgesehen davon empfinde ich S&#228;tze mit mehr als 160 W&#246;rtern als Zumutung f&#252;r den Leser.<br />
Interessant finde ich aber folgende (theoretische) &#220;berlegung:<br />
Wenn die Trennung von Arbeit und Produktionsmitteln das Zeitalter des Kapitalismus eingeleitet hat, ist dann die jetzt beobachtete L&#246;sung des Kapitals an den Finanzm&#228;rkten von den &#8216;realen&#8217; Arbeits- und Warenm&#228;rkten der Auftackt zu einer neuen Periode eines &#8211; nennen wir es mal &#8211; globalisierten Super-Kapitalismus?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rainer Falk: Die Reform des Internationalen W&#228;hrungsfonds</title>
		<link>http://www.christoph-wickert.de/blog/2003/07/07/rainer-falk-die-reform-des-internationalen-waehrungsfonds/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jul 2003 20:21:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politikwissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Rainer Falk macht eine Vielzahl sehr konkreter Vorschl&#228;ge zur Reform des IWF, wenngleich er auch anmerkt, dass viele der Vorschl&#228;ge vom heutigen Standpunkt aus unrealistisch erscheinen. Der „neoliberale Mainstream“ gewinnt an Einfluss und forciert Prozesse, die sich verselbst&#228;ndigen und eine starke Eigendynamik entwickeln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Essay zum Hauptseminar</p>
<p>&#8220;<a title="Internationaler W&#228;hrungsfond - Seminarhompage" href="http://e-education.uni-muenster.de/lehre/iwf/">Internationaler W&#228;hrungsfond und Reform der Internationalen Fianazarchitektur</a>&#8221;</p>
<p>Sommersemester 2003, Sitzung vom 08.07.03</p>
<p>Rainer Falk macht eine Vielzahl sehr konkreter Vorschl&#228;ge zur Reform des IWF, wenngleich er auch anmerkt, dass viele der Vorschl&#228;ge vom heutigen Standpunkt aus unrealistisch erscheinen.<br />
Die wohl grundlegenste Reform ist im Bereich der Governance notwendig. Erst sie erm&#246;glicht die &#8216;technischen&#8217; Ver&#228;nderungen beispielsweise in der Ordnungs-, W&#228;hrungs- und Liquidit&#228;tspolitik.<br />
Was aber die Chancen auf eine Umsetzung betrifft, so bin ich sehr skeptisch. Das „Roll-Back“ der Bush-Administration ist un&#252;bersehbar, und auch bei anderen (G7-)L&#228;ndern kann ich wenig Bereitschaft zu Ver&#228;nderungen erkennen. Schlie&#223;lich w&#252;rden bei der skizzierten Reform mit Ausnahme Japans alle G7-Nationen prozentual sogar st&#228;rker verlieren als die Vereinigten Staaten. Der „neoliberale Mainstream“ gewinnt also an Einfluss und forciert Prozesse, die sich verselbst&#228;ndigen und eine starke Eigendynamik entwickeln.<br />
Wie also sollen die Enwicklungs- und Schwellenl&#228;nder ihre Interessen und Handlungsspielr&#228;ume wahren? Das Argument der Legitimit&#228;t und Representativit&#228;t wird jedenfalls kaum ausreichen, um die Industrienationen davon zu &#252;berzeugen, ihre strukturelle Vormachtstellung aufzugeben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>John Smith &amp; Bernard M. Wolf: A world central Bank?</title>
		<link>http://www.christoph-wickert.de/blog/2003/06/30/john-smith-bernard-m-wolf-a-world-central-bank/</link>
		<comments>http://www.christoph-wickert.de/blog/2003/06/30/john-smith-bernard-m-wolf-a-world-central-bank/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2003 20:16:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politikwissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Idee einer Weltw&#228;hrung unter der Regie einer Weltzentralbank ist mehr als utopisch, fraglich ist auch, ob eine Weltw&#228;hrung &#252;berhaupt sinnvoll w&#228;re. John Smith &#038; Bernard M. Wolf stellen 3 unterschiedlich wahrscheinliche Modelle vor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Essay zum Hauptseminar</p>
<p>&#8220;<a title="Internationaler W&#228;hrungsfond - Seminarhompage" href="http://e-education.uni-muenster.de/lehre/iwf/">Internationaler W&#228;hrungsfond und Reform der Internationalen Fianazarchitektur</a>&#8221;</p>
<p>Sommersemester 2003, Sitzung vom 01.07.03</p>
<p>Die Idee einer Weltw&#228;hrung unter der Regie einer Weltzentralbank ist mehr als utopisch, fraglich ist auch, ob eine Weltw&#228;hrung &#252;berhaupt sinnvoll w&#228;re: Die Autoren des Textes weisen darauf hin, dass alle Mechanismen, die es einer &#8220;kleinen bis mittleren Volkswirtschaft erm&#246;glichen, ihre wirtschaftlichen Ziele zu beeinflussen&#8221; (nicht: &#8220;bestimmen&#8221;), noch einer nationalen W&#228;hrung bed&#252;rfen. Leider verraten sie uns an dieser Stelle nicht, wie diese Mechanismen denn aussehen sollen.<br />
Die zweite Gruppe von Vorschl&#228;gen lehnt sich an das Konzept der ICU der Bretton-Woods-Systems an. Damit ist sie meiner Meinung nach aber eher Geschichte als Zukunft, denn wer will heute wieder zur&#252;ck zu Bretton-Woods?<br />
Als letzte Alternative bliebe noch die hegemonische Variante. Der einzig realistische Vorschlag, so realistisch, dass er keine Alternative sein kann als vielmehr eine Beschreibung des Status Quo.<br />
Nach der Lekt&#252;re des Textes dr&#228;ngt sich mir der Eindruck auf, dass es in absehbarer Zeit keine Reform der internationalen Finanzinstitutionen geben wird. Dann aber ist aber zu bef&#252;rchten, dass Wachstum und Funktionieren  nationaler Volkswirtschaften mehr und mehr zu einem &#8220;Nebenprodukt&#8221; der Kapitalm&#228;rkte wird. Ist das die neue Welt(un)ordnung?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Susan Strange: Casino Capitalism</title>
		<link>http://www.christoph-wickert.de/blog/2003/06/06/susan-strange-casino-capitalism/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jun 2003 13:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politikwissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gr&#252;nde f&#252;r die Ver&#228;nderungen der weltweiten Finanzm&#228;rkte sieht Strange in einer Reihe von Entscheidungen haups&#228;chlich der amerikanischen Regierung, die sie im zweiten Kapitel ihres Buches bereits aufgez&#228;hlt hat. In diesem Abschnitt m&#246;chte sie alternative Interpretationen aufzeigen, die die Ursache der Entwicklungen nicht in der Finanz- oder Geldpolitik verorten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Essay zum Hauptseminar</p>
<p>&#8220;<a title="Internationaler W&#228;hrungsfond - Seminarhompage" href="http://e-education.uni-muenster.de/lehre/iwf/">Internationaler W&#228;hrungsfond und Reform der Internationalen Fianazarchitektur</a>&#8221;</p>
<p>Sommersemester 2003, Sitzung vom 17.06.03</p>
<p>Die Gr&#252;nde f&#252;r die Ver&#228;nderungen der weltweiten Finanzm&#228;rkte sieht Strange in einer Reihe von Entscheidungen haups&#228;chlich der amerikanischen Regierung, die sie im zweiten Kapitel ihres Buches bereits aufgez&#228;hlt hat (vgl. dazu auch Strange 1998 S. 5-9). In diesem Abschnitt m&#246;chte sie alternative Interpretationen aufzeigen, die die Ursache der Entwicklungen nicht in der Finanz- oder Geldpolitik verorten.<br />
Diese Interpretationen lassen sich in zwei Gruppen unterteilen: Die deterministische(n) Variante(n) bietet/n keine wirkliche Erkl&#228;rung und verweist/en auf technischen Fortschritt oder andere Rahmenbedigungen, die die Handlungen der Politik diktierten. F&#252;r andere ist schlechte Wirtschafts- insbesondere Handelspolitik die Ursache.<br />
Ich m&#246;chte an dieser Stelle nicht auf die unterschiedlichen Personen und Interpretationen eingehen. Einzig die (post-)keynesianistischen Ans&#228;tze von Triffin und Minsky scheinen mir interessant, insbesondere Minsky, weil er keine &#8220;Schuldzuweisung&#8221; vornimmt und eine systemimmanente Erkl&#228;rung sucht.<br />
Wir werden wohl kaum kl&#228;ren k&#246;nnen, ob es Alternativen zu den von Strange angef&#252;hrten Entscheidungen gab. K&#246;nnten wir deshalb versuchen, die Rolle des Kreditwesens im Kontext des Edmund-Textes noch einmal zu beleuchten?</p>
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		<title>Hansj&#246;rg Herr: Keynes und seine Interpreten</title>
		<link>http://www.christoph-wickert.de/blog/2003/06/02/hansjoerg-herr-keynes-und-seine-interpreten/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Jun 2003 16:01:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politikwissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Aufsatz von Herr bietet einen guten Einstieg in die Interpretation Keynes. Dabei ist zu betachen, dass die Interpretationen deutlich voneiander abweichen, weil unterscheidliche Schwerpunkte gesetzt oder Teile von Keynes Werk ausgeblendet werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Essay zum Hauptseminar &#8220;<a title="Internationaler W&#228;hrungsfond - Seminarhompage" href="http://e-education.uni-muenster.de/lehre/iwf/">Internationaler W&#228;hrungsfond und Reform der Internationalen Fianazarchitektur</a>&#8220;, Sommersemester 2003, Sitzung vom 03.06.03</p>
<p>Der Aufsatz von Herr bietet einen guten Einstieg in die Interpretation Keynes. Dabei ist zu betachen, dass die Interpretationen deutlich voneiander abweichen, weil unterscheidliche Schwerpunkte gesetzt oder Teile von Keynes Werk ausgeblendet werden.<br />
Keynesianismus wird meist auf die Fiskalpoltik beschr&#228;nkt. Von Seiten neoliberaler und neoklassischer Interpreten wird Keynes sogar eine Tendenz zu sozialistischen Wirtschaftmodellen unterstellt. So ist es nicht verwunderlich, dass der Keynesianismus nach dem 2. Weltkrieg, sp&#228;testens aber seit Ende des Bretton-Woods-Systems und Beginn der grossen Globalisierungswelle, weitgehend aus der wissenschaftlichen Diskussion verdr&#228;ngt wurde.<br />
Meiner Meinung nach ist der keynesianistische Ansatz nach wie vor aktuell, er leistet bei der Analyse &#246;konomischer Vorg&#228;nge gute Dienste und erkl&#228;rt Ph&#228;nomene, vor denen andere Ans&#228;tze wie die Klassik oder Neoklassik kapitulieren m&#252;ssen.<br />
Allerdings wird auch deutlich, dass die Leistungen, wie bei allen theoretischen Modellen, begrenzt sind. Warum gibt es dann statt der vorherrschenden neoklassischen Interpretation aber keine Weiterentwicklung des Keynesianismus (gerade nicht im Sinne des Neo- oder Neu-Keynesianismus), die das Paradigma der Globalisierung st&#228;rker ber&#252;cksichtigt?</p>
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		</item>
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		<title>Susan Strange: Mad Money. When markets outgrow governments</title>
		<link>http://www.christoph-wickert.de/blog/2003/05/19/susan-strange-mad-money-when-markets-outgrow-governments/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 May 2003 21:20:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politikwissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Strange erkl&#228;rt den von ihr gepr&#228;gten Begriff des 'Kasino-Kapitalismus' und z&#228;hlt Entscheidungen auf, die ihrer Meinung nach f&#252;r dessen Entstehung verantwortlich sind. Dabei verweist sie immer wieder auf ihr Erfolgswerk 'Casino Capitalism' von 1986, in der sie viele Entwicklungen dieser Entwicklungen bereits vorhergesagt hatte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Essay zum Hauptseminar</p>
<p>&#8220;<a title="Internationaler W&#228;hrungsfond - Seminarhompage" href="http://e-education.uni-muenster.de/lehre/iwf/">Internationaler W&#228;hrungsfond und Reform der Internationalen Fianazarchitektur</a>&#8221;</p>
<p>Sommersemester 2003, Sitzung vom 20.05.03</p>
<p>Strange erkl&#228;rt den von ihr gepr&#228;gten Begriff des &#8216;Kasino-Kapitalismus&#8217; und z&#228;hlt Entscheidungen auf, die ihrer Meinung nach f&#252;r dessen Entstehung verantwortlich sind. Dabei verweist sie immer wieder auf ihr Erfolgswerk &#8216;Casino Capitalism&#8217; von 1986, in der sie viele Entwicklungen dieser Entwicklungen bereits vorhergesagt hatte.<br />
Ausgangspunkt von Stranges &#220;berlegungen ist die Frage, ob sich eine Krise wie die Weltwirtschaftskrise von 1929/30 wiederholen kann. Dazu stellt sie kurz verschiedene Standpunkte und Positionen vor, von angesehen &#214;konomem wie Charles Kindleberger bis zu Paul Erdmann, einem Autor von Finanz-Trillern. Strange schlie&#223;t sich stillschweigend den &#8216;Pessimisten&#8217; an, die Zusammenbruch und erneute Krise f&#252;r m&#246;glich halten, und vertritt eine eher keynsianistische Position, die der vorherrschenden neoliberalen widerspricht. Der keynsianistischen Interpretation nach war die Weltwirtschaftskrise zu einem wesentlichen Teil eine Krise der Finanzm&#228;rkte. Daraus schlie&#223;t sie, dass die Wahrscheinlichkeit in einer Kasino-Wirtschaft mit deregulierten M&#228;rkten sogar zunimmt.<br />
Unbestreitbar bleibt, dass die Risiken minimiert werden m&#252;ssen. Zwei wichtige Wege dazu w&#228;ren sch&#228;rfere Standards f&#252;r den Bankensektor und ein internationales Insolvenzrecht. Es bleibt allerdings fraglich, ob sich diese Forderungen mehrheitsf&#228;hig sind.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mario Giovanoli: A New Architecture of Global Financial Market</title>
		<link>http://www.christoph-wickert.de/blog/2003/05/12/mario-giovanoli-a-new-architecture-of-global-financial-market/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 May 2003 13:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politikwissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Giovanoli geht es in diesem Kapitel haupts&#228;chlich um die rechtlichen Rahmenbedingungen einer globalisierten Wirtschaft. Er zeigt, welche Entwicklungen es gibt, welche Aktuere damit besch&#228;ftigt sind, neue Standards zu schaffen und wie sie versuchen, ihre jeweiligen Interessen durchzusetzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Essay zum Hauptseminar</p>
<p>&#8220;<a title="Internationaler W&#228;hrungsfond - Seminarhompage" href="http://e-education.uni-muenster.de/lehre/iwf/">Internationaler W&#228;hrungsfond und Reform der Internationalen Fianazarchitektur</a>&#8221;</p>
<p>Sommersemester 2003, Sitzung vom 13.05.03.</p>
<p>Giovanoli geht es in diesem Kapitel haupts&#228;chlich um die rechtlichen Rahmenbedingungen einer globalisierten Wirtschaft. Er zeigt, welche Entwicklungen es gibt, welche Aktuere damit besch&#228;ftigt sind, neue Standards zu schaffen und wie sie versuchen, ihre jeweiligen Interessen durchzusetzen.<br />
Eine Reform wird allerdings langwierig und schwierig werden: Bei der Unmenge von Akteuren mit nur vage umrissenen Kompetenzen scheint effizientes Arbeiten unm&#246;glich und ihre verschiedenen Interessen werden nur schwer auszugleichen sein. So wird statt eines umfassenden international verbindlichen Gesetzeswerkes wohl kaum mehr als eine Sammlung gut gemeinter Selbstverpflichtungen herauskommen, deren Anerkennung und Umsetzung jedem Staat selbst &#252;berlassen bleiben.<br />
Auch die Legitimation des Reformprozesses wird einmal mehr infrage gestellt. So wird beispielsweise darauf hingewiesen, dass die G7-Nationen ann&#228;hernd die H&#228;lfte der Stimmen im IWF besitzen. Eine politisch wie geografisch gerechtere Verteilung w&#252;rde jedoch die Reformen noch schwieriger machen.<br />
Reicht das Konzept des &#8216;Soft Law&#8217; aus, um den internationalen Finanzm&#228;rkten wieder Struktur und Kontrolle zu geben?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wolfgang Filc: Die Schaltzentrale der Globalisierung &#8211; der Internationale W&#228;hrungsfonds</title>
		<link>http://www.christoph-wickert.de/blog/2003/05/05/wolfgang-filc-die-schaltzentrale-der-globalisierung-der-internationale-waehrungsfonds/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2003 13:15:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politikwissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wolfgang Filc skizziert die Geschichte des IWF und der Weltbank und zeigt verschiedene Paradigmenwechsel auf in ihrer Politik auf. Dabei weist er auf die institutionelle wie personelle Vormachtstellung der Vereinigten Staaten im W&#228;hrungsfonds hin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Essay zum Hauptseminar</p>
<p>&#8220;<a title="Internationaler W&#228;hrungsfond - Seminarhompage" href="http://e-education.uni-muenster.de/lehre/iwf/">Internationaler W&#228;hrungsfond und Reform der Internationalen Fianazarchitektur</a>&#8221;</p>
<p>Sommersemester 2003, Sitzung vom 06.05.03.</p>
<p>Nach einer ebenso anschaulichen wie &#252;berfl&#252;ssigen Schilderung des &#228;u&#223;eren Erscheinungebildes von IWF und Weltbank wendet sich Autor Wolfgang Filc der Geschichte beider Instititionen zu. Dabei zeigt er den Paradigmenwechsel, der mit dem Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems 1971 einher ging, deutlich auf und weist auf die institutionelle wie personelle Vormachtstellung der Vereinigten Staaten im W&#228;hrungsfonds hin.<br />
Die Mexiko-Krise markiert 1982 einen weiteren Bruch in der Geschichte des IWF: Nie vorher haben die USA so massiv ihre eigenen Interessen vertreten, auch gegen den Willen anderer Mitgliedsl&#228;nder. Seit 1982 jedoch gibt es eine Entwicklung, die den W&#228;hrungsfonds mehr und mehr als das &#8216;Politb&#252;ro&#8217; &#8211; wenn nicht der USA, dann doch der Industrienationen, je nachdem, wie gro&#223; mal wieder der Konsens war &#8211; zur Durchsetzung politischer Interessen mit wirtschaftlichen Mitteln erscheinen lassen.<br />
Der IWF hat ein gewaltiges Legitimationsdefizit: Zu der fehlenden Kontrolle kommen B&#252;rokratie und &#8216;Korpsgeist&#8217;, die einen pluralistischen politischen Wettbewerb verhindern, der Konsens des Denkens (&#8216;Washingtoner Konsens&#8217;) hei&#223;t Marktfundamentlismus.<br />
Was also ist der IWF: Notwendiger Sch&#252;tzer der Wirtschaft oder Versicherungsschutz f&#252;r die Anleger aus reichen L&#228;ndern?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Macht und Widerspr&#252;che in Staatstheorien</title>
		<link>http://www.christoph-wickert.de/blog/1999/11/14/macht-und-widersprueche-in-staatstheorien/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Nov 1999 02:06:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politikwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.christoph-wickert.de/1999/11/14/macht-und-widersprueche-in-staatstheorien/</guid>
		<description><![CDATA[Materialien f&#252;r den Grundkurs IV Grundkurs Vergleichende Politik, WS1999]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Brigitte Young &#8211; Grundkurs IV Vergleichende Politikwissenschaft,  WS1999</p>
<table width="100%" border="2">
<tr>
<td>&nbsp;</td>
<td>Pluralismus</td>
<td>Institutionalismus</td>
<td>Klasse</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="4"><em>Situationamacht</em></td>
</tr>
<tr>
<td>Spezifische Strategien um politische Entscheidungen zu beeinflussen</td>
<td>W&#228;hler und andere Gruppen konkurrieren um politschen Einflu&#223;</td>
<td>Eliten in politischen Institutionen  setzen Ressourcen f&#252;r wichtige Entscheidungen ein</td>
<td>Kapital und Arbeiter; k&#228;mpfen in historischen; Momenten</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Strukturelle Macht</em></td>
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td>Die interne Organisation des Staates</td>
<td>Der Staat ist ein sehr differenziertes Mosaik von Institutionen und Programmen  offen f&#252;r Lobbyaktivit&#228;ten</td>
<td>Der Staat ist eine autonome, herrschaftliche, technokratische Institution mit gesetzlicher Autorit&#228;t, verhandlungsf&#228;hig mit privaten Organisationen</td>
<td>Der Staat hat eine bestimmte Form, die die kapitalistischen Verh&#228;ltnisse reproduziert</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Systemische Macht</em></td>
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td>Die gesellschaftlichen Funtionen des Staates</td>
<td>Ein konsensuales Wertesystem definiert die Grenzen der Staatsaktionen</td>
<td>Eine komplexe, ver&#228;ndernde Gesellschaft erzeugt technische und ressourcen-constraints f&#252;r den Staat</td>
<td>Kapitalistische Tendenzen in Bezug auf &#246;konomische und politische Krisen begrenzen die Hegemonie des Staates und des Kapitals</td>
</tr>
</table>
<p><em>  Quelle: Alford und Friedland, Powers of Theory, S. 10</em></p>
<p>* W&#228;hrend des Wintersemsesters 1999 habe ich Frau Prof. Young ein wenig bei Ihrem Grundkurs IV der Vergleichenden Politikwissenschaft mit Folien und bei <a href="http://e-education.uni-muenster.de">ihrer Webseite</a> unterst&#252;tzt. Diese Materialien habe ich sp&#228;ter nach und nach ins Blog gestellt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Politische, kulturelle und soziale Dimensionen der Globalisierung</title>
		<link>http://www.christoph-wickert.de/blog/1998/06/08/politische-kulturelle-und-soziale-dimensionen-der-globalisierung/</link>
		<comments>http://www.christoph-wickert.de/blog/1998/06/08/politische-kulturelle-und-soziale-dimensionen-der-globalisierung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 1998 16:22:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politikwissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.christoph-wickert.de/1999/06/08/227/</guid>
		<description><![CDATA[Thesenpapier f&#252;r das Blockseminar "Globalisierung, Arbeitsmarkt und Migration"
vom 05.06-07.06.1998 im Franz Hitze Haus
Dozent: Dr. Ricardo Lagos]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Westf&#228;lische Wilhelmsuniversit&#228;t M&#252;nster<br />
Institut f&#252;r Politikwissenschaft<br />
Seminar: Globalisierung, Arbeitsmarkt und Migration<br />
Blockseminar vom 05.06-07.06.1998 im Franz Hitze Haus<br />
Dozent: Dr. Ricardo Lagos<br />
SoSe 1998<br />
Referent: Christoph Wickert<br />
05.06.98</p>
<div style="text-align: center"><span style="font-size: 180%">Politische, kulturelle und soziale<br />
Dimensionen der Globalisierung</span></div>
<ol>
<li>Definition:</li>
</ol>
<p>&#8220;Globalisierung&#8221; ist mittlerweile zu einem popul&#228;rwissenschaftlichen Schlagwort geworden, in der Politikwissenschaft gibt es keine einheitliche Definition.<br />
Minimaldefinition: Verdichtung und Intensivierung  &#8230;</p>
<ul>
<li>inter- und transnationaler Beziehungen</li>
<li>Verdichtung: Erh&#246;hung der gegenseitigen Abh&#228;ngigkeit</li>
<li>Intensivierung: Erh&#246;hung der Frequenz</li>
<li>international: Kooperation von Nationalstaaten auf zwischenstaatlicher Basis</li>
<li>transnational: Kooperation von Nationalstaaten auf &#252;berstaatlicher Basis</li>
</ul>
<p>Dar&#252;ber hinaus kann man Globalisierung anhand ihrer Ph&#228;nomene beschreiben (siehe Punkt 3)</p>
<ol start="2">
<li>Geschichtliche Entwicklung:</li>
</ol>
<ul>
<li>Auftreten des Geldes im 6. Jh. v. Chr. in Kleinasien: Einf&#252;hrung des Geldwesens bewirkt eine Intensivierung der Handelsbeziehungen im gesamten Mittelmeerraum. Dies k&#246;nnte man als eine erste Phase der Globalisierung darstellen.</li>
<li>Industrialisierung: Einf&#252;hrung einer arbeitsteiligen Weltwirtschaft bewirkt eine zweite Phase der Globalisierung: Die Notwendigkeit des Rohstoffhandels steigt weiter.</li>
</ul>
<p>Fazit: Somit ist die G. kein grunds&#228;tzlich neues Problem/Ph&#228;nomen, jedoch eine Entwicklung von diesem Ausma&#223;e ist relativ neu</p>
<ol start="3">
<li>Ph&#228;nomene der Globalisierung:</li>
</ol>
<p>&#214;konomische, &#246;kologische, politische sowie sozio-kulturelle Globalisierung</p>
<ol type="a">
<li>&#246;konomische G.:</li>
</ol>
<ul>
<li>Rolle der transnationalen Konzerne in der Weltwirtschaft nimmt immer weiter zu (z.B.: Mineral&#246;lkonzerne): Diese multinationalen Unternehmen &#252;bersteigen mit ihren Ums&#228;tzen schon l&#228;ngst die Volkswirtschaften kleinerer Staaten.</li>
<li>Vielf&#228;ltige Interdependenzen durch umfassende Handelsverflechtungen</li>
<li>Globalisierung der internationalen Finanzm&#228;rkte</li>
<li>Zunahme Grenz&#252;berschreitender Direktinvestitionen (Investitionen ausl&#228;ndischer Kapitalanleger)</li>
</ul>
<ol type="a" start="2">
<li>&#246;kologische G.:</li>
</ol>
<ul>
<li>Probleme k&#246;nnen nicht mehr auf staatlicher Ebene gel&#246;st werden (z.B. Treibhauseffekt)</li>
<li>Notwendigkeit von B&#252;ndnissen und Regimen (z.B.: Weltbev&#246;lkerungskonferenz, Klimakonferenz) zur Bew&#228;ltigung.</li>
</ul>
<ol type="a" start="3">
<li>politische G.:</li>
</ol>
<ul>
<li>Einzelner Nationalstaat ist nicht mehr in der Lage, sich alleine zu verteidigen. Deshalb nimmt die Notwendigkeit milt&#228;rischer B&#252;ndnisse zu.</li>
<li>„realwirtschaftlicher Abwertungswettlauf“ (Lafontaine) &#8211; Die westlichen Staaten treten in einen Wettstreit um die Unternehmen, damit Arbeitspl&#228;tze nicht abwandern: Reall&#246;hne, Unternehmenssteuern und Sozialstan-darts werden immer weiter nach unten getrieben. Die Staaten stehen in direkter Konkurrenz zu den Schwellenl&#228;ndern, die mit Niedrigl&#246;hnen und noch nicht entwickelten Sozialstandarts die Unternehmen anziehen. Dies f&#252;hrt zu einem Wettbewerb der Sozial- und Gesellschaftssysteme</li>
</ul>
<ol type="a" start="4">
<li>sozio-kulturelle G.:</li>
</ol>
<ul>
<li>Kommunikationstechnologie: Telefondirektwahl, Fax&#252;bertragung und Internet lassen die Menge grenz&#252;berschreitender Nachrichten rapide anschwellen.</li>
<li>Medien z.B. BBC oder auch MTV fungieren als weltumspannendes kulturtragendes Netzwerk, das Kultur quasi exportieren kann</li>
<li>gestiegene Mobilit&#228;t (Urlaub auf den Bahamas, Woodstock)</li>
</ul>
<p><span style="font-size: 85%">Literatur:<br />
Baylis, John und Smith, Steve: The Globalization of World Politics. An Introduction to international Relations. Oxford 1997<br />
Bredow, Wilfried v.: Turbulente Welt-Ordnung. Internationale Politik am Ende des 20. Jahrhunderts. Stuttgart 1994.<br />
Meyers, Reinhard: Grundbegriffe und theoretische Perspektiven der internationalen Politik In: Grundwissen Politik. Bonn 1993.<br />
Staatslexikon, hrsg v. d. G&#246;rres-Gesellschaft. Freiburg 1989.<br />
Noack, Paul: Theorien der internationalen Politik. M&#252;nchen 1984.</span></p>
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