Das Unfassbare

Die Informationslage hier ist auch erstklassig, sodaß wir natürlich sofort von den schrecklichen Terroranschlägen in den USA gehört haben. Wir waren grade essen, als jemand mit den Worten „You have to see this“ CNN anschaltet. Das war kurz nach dem ersten Einschlag…
Wirklich schlimm, solche Bilder hat glaube ich noch keiner von uns gesehen. Wir hatten eine Amerikanerin auf dem Trek, die nach gegenwärtegem Stand einen guten Freund im WTC (sehr wahrscheinlich) verloren hat. Auch im Dschungel am Ende der Welt ist man nicht mit dem gewaltigen Leid abgeschottet.

Ich hoffe, die Lage entspannt sich etwas, bis wir am 8. wieder nach Hause fliegen.

Chiang Mai

Chiang Mai, ist die zweitgrößte Stadt Thailands. Kein Vergleich zu Bangkok, mit 160.000 Einwohnern zwar nicht gerade klein, auch sehr buisy, aber nett. Am Bahnhof werden die ankommenden Reisenden von Scharen von Schleppern erwartet, meist „Taxi“-Fahrer, die sich eine kleine Provision der Hoteliers verdienen wollen. Wir haben uns erstmal in einem Guesthouse eingemietet, einen Tag ausgespannt und die nähere Umgebung angeguckt, bevor wir dann zu einer der wohl eindrucksvollsten Erfahrungen meines Lebens aufgebrochen sind: Ein Trek durch den Regenwald.

Ein Chedi in Chiang Mai. An Blattgold wird nicht gespart.

Ein Chedi in Chiang Mai. An Blattgold wird nicht gespart.

Mehr Infos zu und eine Karte von Chiang Mai gibt es beim Lonleyplanet.

Nachtzug nach Chiang Mai

In Bangkok angekommen haben wir erstmal einen Schlag bekommen, sogar mehrere: Den ersten, als wir aus dem Flughafen kamen und nicht mehr innerhalb der Aircondition waren. Danach der obligatorische Kulturschock, wenn man sich mal so anguckt, was da alles abgeht: Superhighways, tausende von Leuten, die total hektisch durch die Gegend ziehen und was weiss ich was machen. Und weil wir auf den ganzen Stress keine Lust hatten (Bangkok machen ganz am Schluss bevor wir wieder fliegen), haben wir gleich den Nachtzug nach Chiang Mai genommen. Eine zügige und vorallem preiswerte Art der Vorbewegung in Thailand, eine sehr interessante Erfahrung dazu. Ich habe so gut wie kein Auge zugetan, aber dafür hatten wir viel Spass und haben schon viele Leute kennengelernt.

Blick durch den 2. Klasse Schlafwagen

Blick durch den 2. Klasse Schlafwagen

Als ich dann nach einer viel zu kurzen Nacht in einem stickigen Schlafwagen („2nd Class Fan“ für den Experten) aufgewacht bin und wieder aus dem Fenster gucken konnte, sah die Welt ganz anders aus: Alles grün, der Zug schaukelt über eine eingleisigen Strecke, die sich mitten durch den Dschungel schlängelt.

Früh morgens nähert sich der Zug Chiang Mai

Früh morgens nähert sich der Zug Chiang Mai

Nie wieder Charterflieger

Im September/Oktober 2001 bin ich mit meinem Guten Freund Carsten einmal quer durch Thailand gereist. Die Emails, die ich während des einmonatigen Aufenthalts in Asien geschrieben habe, habe ich später ins Blog gestellt und Fotos hinzugefügt.

Hallo allerseits!
Der Urlaub ist wirklich unglaublich, absolut klasse, usw. Ihr seht, uns geht’s richtig gut, aber erstmal der Reihe nach.

Nie wieder Charterflieger
Ich bin ja vorher erst einmal geflogen (nach Portugal war das damals) und das war ein Charterflieger. Dieses Mal sind wir Linie geflogen, und zwar mit Emirate Airlines. WOW!
Jeder hatte ein Touchscreen-Display vor sich, auf dem man zwischen 20 Radiostationen, 10 Filmen und 14 Videospielen waehlen konnte. Und als spezelles Gimmik noch 2 Onboardkameras, sodass man Start und Landung sehen konnte…

Touchscreen Konsole bei Emirate Airline
Touchscreen Konsole bei Emirate Airlines
Über das Essen und die Drinks will ich an dieser Stelle gar nicht reden, nur soviel: Ich hatte Lachsfilet, Wein, einige Gin Tonics und und und.