VSFTPD Monitoring

Der vsftpd arbeitet in der Ausgangskonfiguration von Fedora sehr schweigsam. Logwatch schickt einen zwar die wichtigsten Informationen wie fehlgeschlagene Login-Versuche und Transfervolumen, wer aber mehr wissen will, muß etwas Hand anlegen. Ich möchte vorallem wissen, was der vsftpd jetzt macht und nicht, was er gestern gemacht hat. Also habe ich zur /etc/vsftpd/vsftpd.conf die folgenden beiden Zeilen hinzugefügt:

session_support=YES
setproctitle_enable=YES

Die erste Zeile aktiviert den Session-Support, also Logging in /var/log/wtmp. Jetzt tauchen die letzen Sessions auch im Output des last-Befehls auf.

Die zweite Zeile schreibt den Namen der Session in den Programmtitel, den man beispielsweise mit ps sehen kann. Um das ganze etwas komfortabler zu gestalten, ändere ich das initscript /etc/init.d/vsftpd etwas:

status)
status $prog
RETVAL=$?
;;

wird zu

status)
status $prog
RETVAL=$?
ps ax | grep vsftpd | grep -v grep | grep -v init.d | grep -v service
;;

service vsftpd status meldet jetzt:

vsftpd (PID 14122 14120 13231) wird ausgeführt...
13231 ? S 0:00 vsftpd: LISTENER
14120 ? Ss 0:00 vsftpd: 127.0.0.1: connected
14122 ? S 0:00 vsftpd: 127.0.0.1/ftp: IDLE

Funktioniert selbsverständlich auch in Fedoras system-config-services. Das reicht mir für’s Erste, wenn mir noch was auf- oder einfällt, sehen wir weiter.

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