Windows95 Shorcut-Sammlung

Mit der Tastatur navigiert es sich erheblich schneller als mit der Maus, deshalb habe ich mal angefangen, mir einige Shortcuts aufzuschreiben.

    Allgemein
Alt ins Menü wechseln
Tab ein Feld weiter
Shift+Tab ein Feld rückwärts
Strg+Tab eine Registrierkarte weiter
Strg+Shift+Tab eine Registrierkarte rückwärts
Alt+F4 Anwendung schließen
Alt+Tab eine Anwendung weiter
ALT+Tab gedrückt halten Anwendung anhand des Icons auswählen
Alt+Shift+Tab eine Anwendung rückwärts
Alt-Return Eigenschaften (bei Dateien/Ordnern)
Vollbild/Fenster (in Dos-Fenstern)
Strg+Alt+Enf Taskliste/Herunterfahren
Strg+Esc Startmenü
Enf löschen
Enf+Return löschen ohne Abfrage
Ent+Shift löschen ohne Papierkorb
Shift+Return Ordner im Explorer öffnen
Strg+Return Ordner in einem neuen Fenster öffnen
Strg+X ausschneiden
Strg+V einfügen
Strg+C kopieren
Strg+G gehe zu Ordner
Strg+Z rückgängig
Strg+A alles markieren
Strg+F suchen
Strg+F3 Computer im Netzwerk suchen
Strg+Ende bis zum Ende markieren
Strg+Pos1 bis zum Anfang markiern
Strg+Pfeiltasten mehrere Dateien wählen
    Windows Taste
Win Startmenu (sonst überStrg+Esc)
Win + E Explorer (nur Win95)
P (Printer) Druckerordner (nur Win95)
F (find) Suchen
K (Keyboard) Eigenschaften von Tastatur (nur Win95)
C (Control) Systemsteuerung
V Zwischenablage (nur Win95)
L (logout) Abmelden (nur Win95)
R (run) Ausführen
M (minimize) alle geöffneten Fenster minimieren
D (Desktop) alle geöffneten Fenster minimieren (nur Win98)
M+Shift Minimieren rückgängig machen
Pause Eigenschaften von System
F1 Windows-Hilfe
F6 zwischen den nicht minimierten Fenstern wechseln (nur Win98, nicht in Explorer-Fenstern,

da dort F6 die Adressleiste aktiviert)

    F-Tasten
F1 Hilfe
F2 umbenennen
F3 Suchen
F4
F5 aktualisieren
F6 zur Adresseleiste wechseln, Feld weiter (wie Tab, nicht rückwärts)
F7
F8
F9
F10 ins Menü wechseln (wie Alt, nicht rückwärts)
F11
F12
    Drag&Drop
generell Zielordner auf gleichen Laufwerk: Verschieben
Zielordner auf anderem Laufwerk: Kopieren
bei Anwendungen: Verknüpfung erstellen
Shift Verschieben erzwingen
Strg Kopieren erzwingen
Strg+Shift Verknüpfung erzwingen

Shifttaste

beim Rechtsklick auf eine Datei „Öffnen mit“-Dialog
beim Einlegen einer CDrom Autoplay überspringen

Politische, kulturelle und soziale Dimensionen der Globalisierung

Westfälische Wilhelmsuniversität Münster
Institut für Politikwissenschaft
Seminar: Globalisierung, Arbeitsmarkt und Migration
Blockseminar vom 05.06-07.06.1998 im Franz Hitze Haus
Dozent: Dr. Ricardo Lagos
SoSe 1998
Referent: Christoph Wickert
05.06.98

Politische, kulturelle und soziale
Dimensionen der Globalisierung
  1. Definition:

„Globalisierung“ ist mittlerweile zu einem populärwissenschaftlichen Schlagwort geworden, in der Politikwissenschaft gibt es keine einheitliche Definition.
Minimaldefinition: Verdichtung und Intensivierung …

  • inter- und transnationaler Beziehungen
  • Verdichtung: Erhöhung der gegenseitigen Abhängigkeit
  • Intensivierung: Erhöhung der Frequenz
  • international: Kooperation von Nationalstaaten auf zwischenstaatlicher Basis
  • transnational: Kooperation von Nationalstaaten auf überstaatlicher Basis

Darüber hinaus kann man Globalisierung anhand ihrer Phänomene beschreiben (siehe Punkt 3)

  1. Geschichtliche Entwicklung:
  • Auftreten des Geldes im 6. Jh. v. Chr. in Kleinasien: Einführung des Geldwesens bewirkt eine Intensivierung der Handelsbeziehungen im gesamten Mittelmeerraum. Dies könnte man als eine erste Phase der Globalisierung darstellen.
  • Industrialisierung: Einführung einer arbeitsteiligen Weltwirtschaft bewirkt eine zweite Phase der Globalisierung: Die Notwendigkeit des Rohstoffhandels steigt weiter.

Fazit: Somit ist die G. kein grundsätzlich neues Problem/Phänomen, jedoch eine Entwicklung von diesem Ausmaße ist relativ neu

  1. Phänomene der Globalisierung:

Ökonomische, ökologische, politische sowie sozio-kulturelle Globalisierung

  1. ökonomische G.:
  • Rolle der transnationalen Konzerne in der Weltwirtschaft nimmt immer weiter zu (z.B.: Mineralölkonzerne): Diese multinationalen Unternehmen übersteigen mit ihren Umsätzen schon längst die Volkswirtschaften kleinerer Staaten.
  • Vielfältige Interdependenzen durch umfassende Handelsverflechtungen
  • Globalisierung der internationalen Finanzmärkte
  • Zunahme Grenzüberschreitender Direktinvestitionen (Investitionen ausländischer Kapitalanleger)
  1. ökologische G.:
  • Probleme können nicht mehr auf staatlicher Ebene gelöst werden (z.B. Treibhauseffekt)
  • Notwendigkeit von Bündnissen und Regimen (z.B.: Weltbevölkerungskonferenz, Klimakonferenz) zur Bewältigung.
  1. politische G.:
  • Einzelner Nationalstaat ist nicht mehr in der Lage, sich alleine zu verteidigen. Deshalb nimmt die Notwendigkeit miltärischer Bündnisse zu.
  • „realwirtschaftlicher Abwertungswettlauf“ (Lafontaine) – Die westlichen Staaten treten in einen Wettstreit um die Unternehmen, damit Arbeitsplätze nicht abwandern: Reallöhne, Unternehmenssteuern und Sozialstan-darts werden immer weiter nach unten getrieben. Die Staaten stehen in direkter Konkurrenz zu den Schwellenländern, die mit Niedriglöhnen und noch nicht entwickelten Sozialstandarts die Unternehmen anziehen. Dies führt zu einem Wettbewerb der Sozial- und Gesellschaftssysteme
  1. sozio-kulturelle G.:
  • Kommunikationstechnologie: Telefondirektwahl, Faxübertragung und Internet lassen die Menge grenzüberschreitender Nachrichten rapide anschwellen.
  • Medien z.B. BBC oder auch MTV fungieren als weltumspannendes kulturtragendes Netzwerk, das Kultur quasi exportieren kann
  • gestiegene Mobilität (Urlaub auf den Bahamas, Woodstock)

Literatur:
Baylis, John und Smith, Steve: The Globalization of World Politics. An Introduction to international Relations. Oxford 1997
Bredow, Wilfried v.: Turbulente Welt-Ordnung. Internationale Politik am Ende des 20. Jahrhunderts. Stuttgart 1994.
Meyers, Reinhard: Grundbegriffe und theoretische Perspektiven der internationalen Politik In: Grundwissen Politik. Bonn 1993.
Staatslexikon, hrsg v. d. Görres-Gesellschaft. Freiburg 1989.
Noack, Paul: Theorien der internationalen Politik. München 1984.