Für die, die das UEFA-Cup-Spiel Werder gegen Alkmaar am vergangenen Donnerstag nicht gesehen haben, hier noch mal der unbestrittene Höhepunkt des Abends.
Um Himmels Willen…

Anmerkungen über das Leben, das Universum und den ganzen Rest
Für die, die das UEFA-Cup-Spiel Werder gegen Alkmaar am vergangenen Donnerstag nicht gesehen haben, hier noch mal der unbestrittene Höhepunkt des Abends.
Um Himmels Willen…
Viel wurde spekuliert, jetzt ist es amtlich: Im Spiegel hat Regisseur Sönke Wortmann verraten, was auf dem wohl berühmtesten Spickzettel des Jahres stand:
Riquelme links hoch/Crespo langer Anlauf/rechts, kurzer Anlauf/links- Heinze 6 links flach
- Ayala 2 lange warten, langer Anl. rechts
- Messi links
- Aimar 16 lange warten links
- Rodríguez 18 links
So, ich muß dann doch noch was zum Achtelfinale gegen Schweden schreiben, denn so etwas habe ich seit dem letzten WM-Finale nicht mehr gesehen. Die Bilder, die ich bei der anschließenden Party auf dem Ludgerikreisel gemacht habe, sprechen für sich (auch wenn die Qualität arg zu wünschen übrig läßt).


Immer kurz bevor man anfängt zu gähnen, schießt Deutschland ein Tor.
Jorge Valdano, argentinischer Weltmeister von 1986 über den deutschen Fußball
Ein Lob an das Management und die Presseabteilung des SV Werder Bremen. Nichtmal die Bildzeitung, Deutschlands amtliches Fußballblatt, hat Wind davon bekommen, daß Spielmacher Johan Micoud Werder nach der nächsten Saison verlassen wird. Als „Die Welt“ die Bombe dann vor wenigen Stunden platzen läßt, präsentiert Klaus Allofs auf der Vereinshomepage schon den Nachfolger: Der brasilianische Nationalspieler Diego wechselt vom spanischen Meister FC Porto an die Weser. Der 21-jährige Mittelfeldspieler unterschrieb gestern einen Dreijahresvertag, Gehalt unbekannt, Stillschweigen auch über die Ablösesumme.
Keine Diskussion während der Saison, keine Informationen über die Ablösesumme. So sieht professionelle Pressearbeit in Bremen aus. Vielleicht sollten sich die Verantwortlichen des FC Hollywood München mal ein Beispiel daran nehmen. Dann hätte Deutschlands Sportpresse allerdings nicht endlos über die Zukunft von Michael Ballack orakeln können. Überraschender Sieger des Kaffeesatzlesens damals: Deutschlands amtliches Fußballblatt.
Das Ding, das er heute reingehauen hat war ein Tor des Jahres, dabei kann er mit dem linken Fuß eigentlich überhaupt nichts.
Torsten „Lutscher“ Frings über Miroslav Klose, der gestern zum 6:0 Erfolg gegen den (bereits abgestiegenen) 1. FC Köln 2 Tore beisteuerte. Der Torschütze bedankt sich brav:
Ich kann mit dem linken Bein wenigstens stehen. Lutscher kann überhaupt nichts.
Brutal. Du kannst ja nie einfach rollen lassen.
Ex-T-Mobile Fahrer Rolf Aldag nachdem er heute in Hamburg seinen ersten Marathon bestritten hat. Und weil sich die Zeit von 2:42:54 durhaus sehen lassen kann, will Aldag dieses Jahr noch einen Iron-Man nachlegen.
Deutschland kommt wegen des Heimvorteils mindestens ins Halbfinale. Da kannst du auch die Frauenmannschaft aufstellen, die schafft das auch.
Werder Bremens Ex-Stürmer Wynton ‚Kiwi‘ Rufer auf die Frage der Süddeutschen, wie weit die Deutsche Nationalmannschaft bei der WM im eigenen Land kommen wird.
Was für ein Krimi eben grade im Weserstadion…
Der Schock beim PayTV-Anbieter Permiere sitzt tief: Am Mittag teilte die Deutsche Fußball Liga (DFL) mit, daß sie die bestehenden Verträge mit Premiere nicht verlängert und stattdessen dem Mitbewerber Arena den Zuschlag für die PayTV-Rechte an der Fußball-Bundesliga erteilt hat. Die FreeTV-Übertragungen bleiben bei ARD und ZDF beziehungsweise beim DSF.
Von der Saison 2006/07 an wird wird die Sportschau 20 Minuten später beginnen, am Format der Sendung wird sich allerdings nichts ändern, es gibt weithin alle 6 Spiele in der Zusammenfassung. Die Sonntagsspiele beim DSF werden 3 Stunden später als bisher, also um 22:00 ausgestrahlt. Insgesamt können sich Fußballfans und Gebührenzahler also freuen, Wehrmutstropfen ist allerdings das neue (alte) Freitagsspiel, das zwar auf Arena live zu sehen sein wird, eine Zusammenfassung am Freitag wird es nach derzeitigen Planungen aber nicht geben.
Die Premiere-Anleger reagieren verunsichert: Die Aktie verlor mehr als 40%, Premiere dürfte dadurch einen Verlust von knapp 800 Mio € erlitten haben. Offenbar hat sich der münchner Sender gewaltig verzockt. Zwar hatte Premiere mit über 250 Mio € mehr als die Mitbewerber geboten, die Forderung, sämtliche Zusammenfassungen im FreeTV dürften frühestens um 22:00 beginnen, ließ sich aber weder im achtköpfigen Vorstand der DFL noch bei den Vereinen durchsetzen.
Die Pressekonferenz gibt es als Stream bei der DFL.