Damit FRITZ!Box-Nutzende auch von unterwegs auf ihren Router oder ihr Heimnetz zugreifen können, gibt es den Online-Dienst MyFRITZ!, der – neben anderen nützlichen Funktionen – dynamisches DNS bietet.
Zur Nutzung muss man zuerst die FRITZ!Box registrieren. Nach der Anmeldung am Portal sieht man die Geräteübersicht. Ein Klick auf eine FRITZ!Box leitet auf ihre Benutzeroberfläche weiter, allerdings unter einem automatisch genierten Domain-Namen im wie kupzflvxinzjbygz.myfritz.net, den sich garantiert niemand merken kann. Die Möglichkeit, einen lesbaren Namen wir beispiel.myfritz.link zu vergeben, ist leider gut versteckt.
Klickt oben rechts auf Eure E-Mail-Adresse und dort auf Einstellungen von MyFRITZ!Net.
Wählt Eigene MyFRITZ!-Adresse erstellen und vergebt einem Namen mit mindestens 8 Zahlen und/oder Buchstaben.
Damit ihr nicht bis zur nächsten Zwangstrennung warten müsst, verbindet Eure FRITZ!Box neu. Geht dazu in ihrer Oberfläche auf Internet → Online-Monitor → Verbindungsdetails →Neu verbinden.
Sobald die FRITZ!Box wieder online ist, findet Ihr Eure FRITZ!Box in der MyFRITZ!-Geräteübersicht unter der neuen Adresse. Viel Spaß!
In der Mailbox Knowledge Base gibt es einen ausführlichen Artikel über die Nutzung des OX Drives unter Linux, allerdings ist mir die dort vorgeschlagene Lösung mittels davfs2 und FreeFileSync zu kompliziert. Ich will nur schnell und unkompliziert im Dateimanager auf den Cloud-Speicher zugreifen können. Und das ist denkbar einfach:
Über die Adresszeile des Dateimanagers folgende URL (ohne Zeilenumbruch) öffnen: davs://dav.mailbox.org/servlet/webdav.infostore/Userstore/Vorname Nachname/ Wichtig:
Vor- und Nachnamen müssen mit den Angaben aus dem Mailbox-Kontoeinstellungen übereinstimmen. Im Zweifelsfall kann man den Namen auch weglassen und den übergeordneten Ordner Userstore öffnen, um den Namen nachzuschlagen.
Wenn Thunar das Präfix davs:// nicht akzeptiert, müsst ihr gvfs mitsamt des WebDAV Backends /usr/lib/gvfs/gvfsd-dav installieren und anschließend Thunar neu starten. Bei openSUSE finden sich alle Backends im Paket gvfs-backends.
Zur Anmeldung den Benutzernamen und das Passwort für die Mailbox Suite bzw. IMAP eingeben. Ihr könnt wählen, ob es bis zum Ende der Sitzung, dauerhaft oder lieber nicht gespeichert werden soll. Nach der Anmeldung seht ihr eurer Mailbox Drive in Thunar.
Wenn sichergestellt ist, dass der Zugriff funktioniert, könnt ihr euch ein Lesezeichen zum direkten Öffnen des Mailbox Drives anlegen. Dazu die Datei ~/.config/gtk-3.0/bookmarks im Editor eurer Wahl öffnen und eine neue Zeile anfügen: davs://dav.mailbox.org/servlet/webdav.infostore/Userstore/Christoph%20Wickert/ Mailbox Drive
Das Dateiformat ist denkbar einfach: URL Titel. Während man den Titel frei wählen kann, darf die URL kein Leerzeichen enthalten. Deshalb muss man das Leerzeichen zwischen Vor- und Nachnamen durch %20 ersetzen. Das gilt auch für andere Sonderzeichen wie Umlaute in eurem Namen, die durch ihre Entsprechungen in UTF-8 ersetzt werden müssen.
Denkt daran, dass ihr das Mailbox Drive auch immer ordentlich aushängt, wenn ihr Dateien verändert habt.
Diese Anleitung funktioniert auch für GNOME. Für KDE und seinen Dateimanager Dolphin braucht ihr einige Anpassungen:
Die URL beginnt ganz normal mit https:// statt davs://.
Dolphin nutzt kio anstelle von gfvs, also stellt sicher, dass die notwendigen Pakete installiert sind.
Lesezeichen werden in ~/.local/share/user-places.xbel gespeichert, aber lassen sich direkt setzen, so dass ein manuelles Bearbeiten der Datei nicht notwendig ist.
Vor vier Monaten habe ich mir einen Intel N100-Rechner als neuen Homeserver gegönnt. Das vorinstallierte Windows 11 musste natürlich einem SUSE Linux Enterprise 15 weichen. Die Installation vom USB-Stick verlief problemlos, ich habe einfach alle Partitionen mit Ausnahme des EFI gelöscht. Secure Boot wurde automatisch eingerichtet, doch nach dem ersten Kernel-Update war der Server plötzlich nicht mehr übers Netzwerk erreichbar. Mein eilig angeschlossener Monitor zeigte mir das Problem: Statt Linux wurde Windows gebootet, was aber mangels Partitionen nicht funktionieren konnte. Immerhin konnte ich vom Bluescreen in das UEFI gehen und dort die Bootreihenfolge ändern, damit wieder SLES gebootet wurde.
Damit sich das Problem wiederholt, bedurfte es noch eines manuellen Eingriffs: Zwar wird bei der SLES-Installation die Boot-Reihenfolge auf grub geändert, allerdings ist das – genau wie meine Änderung im EFI-BIOS nicht wirklich dauerhaft. Was wirklich konfiguriert ist, sieht man mit efibootmgr:
# efibootmgr
BootCurrent: 0001
Timeout: 1 seconds
BootOrder: 0000,0001,0002
Boot0000* Windows Boot Manager
Boot0001* sles-secureboot
Boot0002* UEFI OS
Windows ist also Standard. Um das zu ändern, muss man die Boot-Reihenfolge ändern:
# efibootmgr --bootorder 0001,0002
Da ich kein Windows mehr habe, lösche ich stattdessen einfach den Eintrag Boot0000:
Sieht gut aus. sles-secureboot ist automatisch an die erste Stelle gerückt, das Problem sollte also nicht mehr auftauchen. Jetzt kann man auch den Windows Bootloader von der EFI-Partition löschen:
Zehn Jahre lang hat mir ein Banana Pi treue Dienste als Homeserver geleistet. Mit seinem 1 GHz Dual-Core Arm-Prozessor, 1 GB RAM und einer 2 TB SATA-SSD war er für NFS und DLNA zwar völlig ausreichend, aber für Anwendungen wie Nextcloud nicht wirklich zu gebrauchen. Vor allem die Performance beim Kopieren von Dateien auf dem Server war unterirdisch. Was nützt einem Gigabit-Ethernet, wenn der Rechner die Daten nicht schnell genug wegschreiben kann? 2014 war der Banana Pi eine gute Wahl und hat den Ende 2012 erschienenen Raspberry Pi deklassiert, aber jetzt war es Zeit für etwas Neues.
Da ich keine Lust auf Hard- und Software-Frickelei habe und einen möglichst sparsamen Rechner suche, fiel meine Wahl auf einen Intel N100. Bei Heise habe ich einen Test des Ninkear N100 gefunden. Ein China-Rechner wie viele andere und sicher nicht der beste Mini-PC, aber mit Rabattcode für 148 € zu haben. Es gibt – auch in dieser Größe – potentere Rechner, aber ich brauche nicht mehr und will einen leisen und vor allem sparsamen Server.
Die Lieferung aus Europa hat nur drei Tage gedauert und der Rechner ist genauso, wie im Test beschrieben. Einziges Manko ist der Formfaktor der SSD: Es lassen sich nur „halbe“ M.2-SSDs einbauen (2242 und nicht 2280). Ein Austausch der verbauten 512 GB No-Name-SSD ist damit von Tisch. Mehr als 1 TB sind als 2242 nicht erhältlich und selbst die sind schon unbezahlbar. Wer mehr Kapazität braucht, muss sie extern über USB anschließen. Ich wollte zwar ohnehin die 2 TB SATA-SSD vom Banana PI weiterverwenden, aber langfristig wäre eine Aufrüstoption nett gewesen. Korrektur: Ich hätte den Rechner mal aufschrauben oder mir wenigstens die Bilder bei Heise genau anschauen sollen. Es gibt eine weitere M.2 Schnittstelle im vollen 2280-Format und mit Key A, also mit PCIe x2. Aufgrund der aktuellen SSD-Preise habe ich die zweite Schnittstelle aber noch nicht getestet.
Das vorinstallierte Windows 11 habe ich durch SLES 15 ersetzt. Die Installation vom USB-Stick verlief problemlos, auch Secure Boot wurde automatisch eingerichtet. Welche Dienste ich auf dem Server laufen lassen werde, überlege ich noch und werde es hier in den konnenden Wochen dokumentieren.
Wir alle wissen, dass die guten Vorsätze für das neue Jahr meist nicht lange halten. Einer meiner Vorsätze für dieses Jahr war, meinen Blog einmal zu ‚rebooten‘ und regelmäßig zu bloggen. Jetzt haben wir schon Juli, hat also nicht so gut geklappt. Ich habe sogar weniger gebloggt dieses Jahr bzw. seitdem ich angefangen habe, Google+ und – etwas später – Facebook zu nutzen.
Allerdings hat sich auch meine Nutzung der sozialen Netzwerke geändert. Anfangs war ich noch sehr darauf bedacht, meine Privatsphäre zu schützen und habe alles immer nur mit denen geteilt, die es interessieren könnte. Aber mit der Zeit bin ich offener geworden und teile nun normalerweise alle Beiträge mit allen meinen Kreisen und Freunden, weil ich denke, dass man sich so ein besseres Bild von mir machen kann. Viele Dinge teile ich auch öffentlich. Ich denke über viele Dinge viel nach und habe dementsprechend eine – wie ich denke – fundierte Meinung zu diesen Themen. Das sind hauptsächlich Politik, Ethik und Freie Software und Kultur. Warum soll ich meine Ansichten nicht öffentlich machen? Warum nicht öffentliche Meinung mitgestalten (oder es zumindest versuchen)?
Das werde ich von jetzt an tun. Ich werde auch weiterhin soziale Netzwerke nutzen, aber versuchen, über das, was ich öffentlich teile, auch zu bloggen, zumindest wenn ich es lohnenswert finde. Wenn ein Thema komplex ist oder ein Beitrag viele Referenzen enthält, ist der Blog sowieso besser.Was für Themen könnt Ihr also von mir in Zukunft erwarten?
Linux und Freie Software im allgemeinen und Kolab im besonderen. Keine große Änderung an dieser Stelle, nur regelmäßiger (**auf Holz klopf**).
Politik. Ich bin seit Jahren Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen. Zwar nicht immer glücklich, aber trotzdem überzeugt, dass wir das Richtige™ tun (die meiste zeit zumindest).
Besprechungen von Produkten, die ich für würdig befunden habe, sie mir zu kaufen. Das kann ein unglaublich gutes Album einer noch unbekannten Band sein genauso wie ein Produkt, das entweder sehr praktisch oder umweltfreundlich ist oder hohe ethischen Standards erfüllt. Oder etwas, was auf andere Weise einfach total genial ist – oder total daneben.
Wir werden sehen, ob es klappt. Vermutlich nicht. Vergesst nicht: Es ist ein guter Vorsatz!
We all know New Year’s resolutions don’t work out, at least most of the time. One of my resolutions for this year was to completely reboot my blog and blog more regularly. It’s already July, so as you can see, it didn’t work out. In fact, I blogged less than ever before this year or since I started using Google+ and – a little later – Facebook.
However my use of social networks has changed. While I initially was very keen on protecting my privacy and only shared posts with interested people, over time I have become more open. By default I now share my posts with all my circles and friends. I think it helps them to get a better and bigger picture of me. And I share a lot of stuff with the public. I do have very strong views, especially on things that bother me. That is mainly politics and ethics as well as Free Software and culture. Why not share my thoughts with the public? Why not (try to) shape the public opinion?
This is what I will do from now on. I will continue to use social networks, but I will try to blog about the stuff I post publicly, at least if I consider it worth it. If a topic is complex or a post is elaborate and contains lots of references, it’s easier to blog anyway.
What can you expect from me here in the future:
Linux and Free Software in general and Kolab in particular. No change here, just more regularly (**knock on wood**).
Politics. I’m a member of the German Green Party for several years now. Not always proud, but still convinced we do the right thing™ (most of the time).
Product reviews of stuff I consider worth buying. That can be a really awesome new album by an unknown band or a product, that is very convenient, environment friendly or follows high ethical standards. Or that is simply the pure awesome (or the biggest shit).
Let’s see how things work our. Probably they don’t. Remember, it’s just another New Year’s resolution.
Last weekend I attended Linuxwochen Wien for the first time. I heard a lot about the event, so I totally wanted to go there. Now that I’m back from Vienna, I am a little disappointed – but nevertheless happy I went there.
The Austrian Linuxwochen (Linux Weeks) is a series of events all over the country. It started in Graz, but there is also Eisenstadt, Krems and Vienna. The event in Salzburg is delayed until further notice, Linz was canceled off this year (only the LUG meeting took place) and Klagenfurt seems dead for years. Overall not very encouraging, but we wouldn’t be Fedora if we were not to change that. So we brought 7 people to Vienna which were supported by two locals, Kevin and Volker. Both did an excellent job, even though they are (officially) no ambassadors. Together we submitted 16 talks and workshops. All were accepted, this is roughly one fourth of the 3 day program. I delivered two talks, one on Kolab and one on postscreen. Both went very well and I’m very happy about the feedback I received. Overall the talks and workshops were very interesting and the speakers very competent.
Fedora booth at Linuxwochen Wien
Fedora delivered a good show. We had by far the biggest and most professional stand and lots of goodies. As a special gimmick Miro had brought his 3D printer and as always it attracted a lot of people. The rest of exhibition however was not impressive. That’s a well know problem for events where the focus is on talks, but this one was worse: It was moved to a new building with more space on the hallways, but the number of exhibitors hadn’t really changed. The booths looked quite lost and there were hardly visitors as most people were attending talks. On Friday we had at least some students from the university showing up and hoped for more people over the weekend, but that was wishful thinking. Maybe it was bad promotion, maybe the weather or a combination of both.
Empty hallway at Linuxwochen Wien
The weather in Vienna was bad compared to Berlin, but on Saturday afternoon it changed and the rest of the weekend turned out to be very sunny. As there were not many visitors and we had more than enough people at the booth, later that afternoon I decided to go for some sightseeing. People told me Vienna is beautiful, but I hadn’t seen anything of that beauty. I have been to Vienna before, but usually it was just for transfer at the airport or on my way to Brno. So I went to the historic city center and I have to admit, it really is impressive. There are a lot of buildings from the imperial times of the Austro-Hungarian monarchy and also from the Art Nouveau (or ‚Jugendstil‘ as we call it) era. I love Jugendstil.
The subway station ‚Karlsplatz‘ in Vienna – an icon of the ‚Art Nouveau‘ era.
On Friday we had a social event. It wasn’t really a social event, instead we just went to a Chinese restaurant down the street for an ‚all you can eat‘ buffet. We were around 30 people and I was lucky to sit next to Bernhard. We talked about packaging and he asked me if I could help him with continuous integration of rpm build. It turned out Bernhard is a FreeRDP developer and told him I’m the poor bastard maintainer of remmina in Fedora. Remmina is a GTK-based RDP, SSH, NX and Telepathy client, developed by the FreeRDP project. It’s powerful but in bad shape as FreeRDP is still a young project and constantly moving forward. Unfortunately there haven’t been stable releases for quite a while and backporting fixes is cumbersome. So we agreed that FreeRDP will try to maintain a ‚release‘ branch in git, even if there are no actual releases, and we will help them with continuous integration. If Mads, our FreeRDP maintainer, agrees we will build and host nightly versions of Fedora’s freerdp and matching remmina packages. An interesting project and I’m looking forward to it.
My flight back to Berlin left very early on Sunday morning. I had to get up at 5 am, but it allowed me to be in Berlin at half past eight and enjoy a sunny Sunday after which I was very tired – but happy.
Not sure I will attend Linuxwochen Wien next year, we have other awesome people to run the event. Personally, I learned some important lessons:
Talks are getting more professional and so is the target audience. When you give a talk, be professional – but don’t forget the fun!
Exhibitions on the other hand receive lesser attention. We need to think of new way to attract people and how to interacting with them. We need something more playful like the Fedora photo booth.
Renting an apartment is a good idea: Not only that it’s cheaper than a hotel, but more fun, too.
The people who told me Vienna is beautiful didn’t lie.
Thanks everybody for making Linuxwochen a successful event. A special thanks goes out to Sirko for being a perfect event owner. He took care of everything, not just the booth and apartment and he was a good tourist guide.
If you experience the problem that KMail / Kontact 4.9.x are not doing address autocompletion in the composer window, you can edit ~/.kde/share/config/kpimcompletionorder (or ~/.kde4/share/config/kpimcompletionorder on some systems) and add
[General]
UseNepomuk=true
Beware: This is only a workaround and can cause lock-ups of the composer window. Instead of using nepomuk, kontact should be using akonadi to directly and only query you address books. Using nepomuk will query all you indexed data, such as emails and documents, and depending on the amount, the performance can be problematic. That’s why nepomuk is disabled by default.